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Behandlungsspektrum

Die Klinik behandelt Menschen, die infolge einer akut aufgetretenen oder länger bestehenden, fortschreitenden Erkrankung in ihrer Fähigkeit zur selbstständigen Lebensführung eingeschränkt sind. Ziel der Behandlung ist möglichst die Rückkehr in die gewohnte Umgebung sowie die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit.
Typische Erkrankungen sind:
- Folgen eines Schlaganfalls
- Nachbehandlung von Knochenbrüchen, z.B. Oberschenkelhalsbruch
- Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. nach Einsatz eines Kunstgelenks
- neurologische Erkrankungen, z.B. Morbus Parkinson
- Gefäßerkrankungen, z.B. Folgen von Extremitätenamputationen
- verzögerte Erholung nach einer schweren Operation
- verzögerte Erholung nach einer schweren inneren Erkrankung, z.B. nach einer Lungenentzündung oder einem Herzinfarkt

Zugang
Die meisten Patienten kommen direkt aus dem Akutkrankenhaus. Auch eine Zuweisung durch den Hausarzt ist möglich. Die Krankenkasse muss die Behandlung in jedem Fall zunächst genehmigt haben.
Behandlungsdauer
Die Behandlung wird von den Krankenkassen zunächst für einen begrenzten Zeitraum genehmigt, in der Regel für 21 Tage. Eine Verlängerung bei medizinischer Notwendigkeit ist von einer Zustimmung der Krankenkasse abhängig. Je nach Krankeitsverlauf kann die Rehabilitation sehr unterschiedliche Zeiträume in Anspruch nehmen. Das hängt u.a. vom Krankheitsbild, den Komplikationen, den Zielen und den Fortschritten ab.
Behandlungsziele
Die Behandlungsziele sind individuell sehr unterschiedlich. Sie werden in Absprache mit dem Patienten und den Angehörigen in den ersten Tagen des Aufenthaltes festgelegt und ggf. später je nach Krankheitsverlauf modifiziert. Grundlage für die Präzisierung der Ziele ist eine vom therapeutischen Team zu Beginn des Aufenthaltes durchgeführte Funktionsdiagnostik, das geriatrische Assessment.

Unterbringung
Die Klinik wurde mit Mitteln des Bundes sowie des Landes NRW als Modellprojekt in den Jahren 1996 bis 1999 komplett umgebaut und erweitert. Damit steht ein großzügiger moderner Bau zur Verfügung. Die Patientenzimmer sind geräumig, hell und freundlich. Die Unterbringung erfolgt überwiegend in Ein- und Zweibettzimmern mit eigenen behindertengerechten Nasszellen. Die Mahlzeiten werden in Speisesälen auf den Stationen eingenommen.
Auch die Therapieräume wurden sämtlich neu errichtet. Sie sind nach modernsten Erkenntnissen augestattet.

Service
Ein großer Park, der sich in die umliegende münsterländische Parklandschaft harmonisch eingliedert, lädt zu Spaziergängen und zum Verweilen ein. Die freundliche Halle mit Bibliothek, Friseursalon und medizinischer Fußpflege sowie die Patientencafeteria mit Kiosk sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.
